Dienstag, 10. April 2007

Freie Radikale

Hallo lieber Leser,

der Begriff „Freie Radikale“ taucht im Zusammenhang mit Krankheiten und Vitalstoffen immer wieder auf.

Doch was sind eigentlich freie Radikale?
Freie Radikale sind sehr aktive und vor Allem sehr schädliche Stoffwechselzwischenprodukte.
Sie entstehen durch die Reaktion von Sauerstoff, also Oxydation, weshalb sie auch Oxydantien genannt werden. Diese Oxydantien sind wild gewordene Moleküle, die andere, intakte Moleküle beschießen und somit schädigen.
Jede einzelne Körperzelle erlebt pro Tag etwa zehntausend Angriffe von freien Radikalen.
Deswegen ist es so wichtig genügend Antioxydantien im Körper zu haben, damit diese die freien Radikalen abfangen können, bevor an den Zellen Schäden verursacht werden können.

Freie Radikale entstehen durch die UV Strahlen der Sonne, an Haut und Augen und überall im Stoffwechselsystem wo Sauerstoff transportiert wird.
Schadstoffe wie Pestizide, Medikamente und andere chemische Substanzen die zu Hause und in der Umwelt eingesetzt werden verursachen ebenfalls freie Radikale. Allerdings verwendet auch unser Immunsystem freie Radikale aktiv. Es beschießt Eindringlinge mit freien Radikalen um sie zu zerstören. Eine Zwischenbemerkung an alle Raucher:
Durch das Rauchen einer Zigarette werden freie Radikale in der Menge von
10 000 000 000 000 000 inhaliert.
Dies ist die eigentliche Schädigung, die durch Zigaretten verursacht wird.
Dadurch haben Raucher einen wesentlich höheren Bedarf an Antioxydantien als Nichtraucher.

Weitere Faktoren für die Entstehung von freien Radikalen sind alle Arten von Erkrankungen, Leistungssport, erhöhter Stress, falsche Ernährung usw.

Freie Radikale machen krank und lassen Körperzellen schneller altern.
Krebs, Herz-, Kreislauferkrankungen, Schäden an der Linse und Netzhaut des Auges und teilweise auch degenerative Nervenerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson sind die Folgen. Rheuma, Allergien und Asthma werden durch freie Radikale verschlimmert.
Viele Mediziner sind der Meinung, dass freie Radikale die schlimmsten Feinde sind, die der menschliche Körper haben kann.

Antioxydantien sind hingegen Stoffe, welche die freien Radikalen unschädlich machen und sie aus dem Körper befördern bevor sie irgendwelche Schäden verursachen können. Haben wir nicht genügend Antioxydantien im Körper, können die freien Radikalen starke Zellschäden anrichten und dadurch Krankheiten verursachen. Pflanzen besitzen sehr viele Antioxydantien, da sie sich gegen Sauerstoff und Sonnenstrahlen schützen müssen.
Wenn Sie einen Apfel in zwei Hälften schneiden wird die Schnittstelle an der Luft sehr schnell braun. Hier wurden dann die oberen Zellen des Apfels durch den Sauerstoff beschossen und geschädigt.
Wenn Sie nun eine Hälfte mit etwas Vitamin C einreiben, dann schützt das Vitamin C vor Angriffen der freien Radikalen. Das ist auch der Grund dass Ascorbinsäure als Konservierungsmittel verwendet wird um eben die Lebensmittel vor dem schnellen verderben zu schützen.
Wenn wir uns vor dem schnellen Verderben schützen wollen, dann sollten wir auch genügend Vitamin C und andere Antioxydantien zu uns nehmen.
Einige wichtige Antioxydantien sind zum Beispiel Vitamin A, C und E, Betakarotin, die Aminosäure Zystein, das Coenzym Q10, die Spurenelemente Selen und Zink und Bioflavonoide, also Pflanzenstoffe.

Doch genug für heute. Im nächsten Beitrag geht’s dann weiter.

Sie können sich aber auch jetzt schon weitere Informationen auf unserer Webseite http://vsb-edv.de oder einfach telefonisch oder per E-Mail gesundheit@vsb-edv.de abholen.


Bleiben Sie gesund

Gerd Herrmann
Im Letten 7
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Tel. 07034 286140
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Mittwoch, 28. März 2007

Krankheiten und Vitalstoffe

Tja lieber leser,

es ist schon interessant, wie sich die Geschichten von Heute und Damals ähneln.
So wurden zum Beispiel fast alle Vitamine aufgrund einer Krankheit entdeckt.
Die bekannteste ist wohl die Geschichte des Vitamins „C“. Skorbut war als Krankheit seit Jahrhunderten bekannt. Erst 1911 wurde sie mit dem Fehlen eines Nährstoffs in Verbindung gebracht. Skorbut beginnt mit allgemeiner Schwäche, Depressionen und Ruhelosigkeit. Der Tod tritt dann durch Herz, Lungen und Nierenversagen ein. Vor allem auf langen Seereisen und in Zeiten von Hungersnot kam es zu der tödlichen Krankheit. Bereits 1747 hatte der schottische Arzt James Lind erkannt, dass Skorbut durch den Verzehr von frischen Orangen und Zitronen geheilt werden konnte. Aber erst 118 Jahre später also 1865, wurde allgemein zur Verhinderung von Skorbut auf langen Seereisen, Zitronensaft eingesetzt.
1928 wurde Vitamin C isoliert und in reiner Form aus Zitronensaft hergestellt und wurde Ascorbinsäure, was Antiskorbutsäure bedeutet, genannt.
Für die Entdeckung gab es 1936 den Nobelpreis für Medizin. Ein Beweis für die Wichtigkeit der Entdeckung.

Heute ist es irgendwie immer noch das gleiche Spiel wie damals. Immer noch reden sich anerkannte Vitaminforscher den Mund fusselig und werden von allen Seiten in Verruf gebracht. Und das Alles, weil sie herausgefunden haben, dass es noch eine Zwischenstufe zu den Krankheiten gibt, die durch das komplette Fehlen von Vitalstoffen entstehen. Diese Zwischenstufe sind die meisten heute auftretenden Krankheiten, die auf einen andauernden Mangel, ein Zuwenig, an Vitalstoffen zurückzuführen sind.
Dies lässt natürlich auch den Rückschluss zu, dass bei einer ausreichenden Versorgung mit Vitalstoffen diese und noch viele weitere Krankheiten gar nicht mehr auftreten würden.

Gewagte Schlussfolgerung?
Sicher. Doch mittlerweile wird diese Auffassung von vielen Ärzten und Wissenschaftlern bestätigt und auch durch Langzeitstudien belegt.

Noch mal in Kurzform:
Gar kein Vitamin C bedeutet den Tod innerhalb weniger Tage durch Skorbut. Zuwenig Vitamin C über einen längeren Zeitraum bedeutet Herz-, Kreislauferkrankungen. Der Vorteil: Wir sterben nicht sofort daran. Es dauert länger als bei Skorbut. Die meisten haben sich damit abgefunden, dass wir Zivilisationskrankheiten haben. Doch warum haben nur wir bestimmte Krankheiten und in anderen Ländern und Völkern gibt es diese Krankheiten überhaupt nicht.
Diese Frage können Sie sich jetzt bestimmt schon selbst beantworten. Weil wir uns anders ernähren. Und zwar von industriell verarbeiteten Lebensmitteln, die uns irgendwie satt und dick machen und deshalb eigentlich „Sättigungsmittel“ genannt werden müssten. Den mit dem Begriff Nahrung = Nährstoffe hat das nicht sehr viel gemeinsam.

Davon abgesehen haben andere Länder andere Probleme. Einhundertmillionen Kinder in der dritten Welt leiden durch Mangelernährung an einem Vitamin A Mangel. Jährlich erblinden Fünfhunderttausend und ca. 1,5 Millionen sterben deswegen. 1997 konnte die Unicef Kinderhilfe durch ein Vitamin A Hilfe Programm Dreihunderttausend Kinder retten. Sie sehen, was ein kleines bisschen Vitamin A bewirken kann.

Und wie sieht es in den Industrieländern aus?
Eine chronische Unterversorgung mit Vitalstoffen gilt in der Zwischenzeit als Hauptursache für zahlreiche Volkskrankheiten. Es existieren mehr als zehntausend Studien über die Gesundheitsbedeutung von Vitalstoffen, welche in der größten medizinischen Bibliothek des Internets unter http://www.medline.de dokumentiert sind. Sie werden erstaunt sein, welche Erkenntnisse dort zu finden sind, die vermutlich noch nicht einmal Ihr Arzt weiß.

Müssen erst wieder, wie bei der Skorbut 118 Jahre vergehen, bis sich diese Erkenntnisse durchsetzen?



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Dienstag, 20. März 2007

Ist das nicht affig?

Amerikanische Wissenschaftler sind der Meinung, dass der Mensch und er Schimpanse so geringe genetische Unterschiede aufweisen, dass diese als Menschen bezeichnet werden könnten. Genetiker von der Wane State University in Detroit kommen zu ihrer Schlussfolgerung aufgrund der Analyse von 97 Genen. Gewisse Teile des Erbgutes von Mensch und Schimpanse stimmen zu 99,4% überein.

Worauf wollen wir hinaus?

In den zoologischen Gärten der USA werden den Schimpansen eine 23% höhere Vitaminzufuhr verabreicht als es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung uns empfiehlt. Man hat da nämlich festgestellt, dass diese Dosis erforderlich ist um die Gesundheit zu erhalten, sich vor Infektionen zu schützen und sich gesund fortzupflanzen.

Ist doch interessant, oder?

Noch mal auf den Punkt gebracht: Unsere Nahrung und unsere Ess- und Lebensgewohnheiten lassen eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen nicht mehr zu. Ob wir das nun wahr haben wollen oder nicht. An der Tatsache ändert sich deshalb nichts.

Ich glaube, nun haben wir die Basis für unser Verständnis zu unserer Ernährung ausreichend beleuchtet. In den nächsten Ausgaben werden wir uns dann tiefer in das Thema einarbeiten.

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Dienstag, 13. März 2007

Ist das real ??

Ist das Realität?

Wer ohne Stress und frei von schädlichen Umwelt lebt,
• nicht raucht und keinen Alkohol trinkt und
• sich ausreichend bewegt,
• fünfmal täglich frisches, ausgereiftes Obst und Gemüse zu sich nimmt,
• dreimal pro Woche frischen Fisch und
• einmal die Woche frisches, mageres Wildfleisch isst;
• wer auf Fett und Zucker und zuviel Salz verzichtet,
der hat wahrscheinlich mit unseren heutigen Zivilisationskrankheiten nicht viel im Sinn und wird wahrscheinlich auf einer traumhaften Insel, fernab von Großstadttreiben leben und beschäftigt einen Butler und einen 5 Sterne Koch für sich.

Sollten Sie sich in dieser Beschreibung wiedererkennen, dann herzlichen Glückwunsch und verraten Sie mir bitte, wie Sie das gemacht haben.

Für die meisten von uns sieht die Realität leider anders aus.
Wir leben in einer Zeit, in der Stress in den unterschiedlichsten Ausprägungen zum Alltag gehört.

Es reicht ja schon ein kleines bisschen Ärger hier, ein wenig Zeitdruck da und schon erlebt unser Körper Stress. Das allein bedingt schon einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen.

Wie oft ärgern Sie sich selbst über den Nachbarn, den sturen Autofahrer, den Lärm vor der Haustür ….
Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als 50% aller deutschen sich nicht mehr richtig abschalten können.

Das könnte man mit einem Auto vergleichen, bei dem schon im Leerlauf der Motor in einem erhöhtem Drehzahlbereich läuft. Der Verbrauch und auch der Verschleiß ist dadurch erheblich höher, als bei einer normalen Einstellung.

Dabei ist es gerade der Stress, der uns dazu bringt, alles Andere als gesunde Dinge zu essen. Natürlich spielt auch die Bequemlichkeit eine Rolle. Es herrscht auch die Meinung vor, dass etwas Süßes gut für die Nerven ist. Das stimmt sicher auch in wenigen Fällen. Am meisten hilft es allerdings den Nerven der Händler und Produzenten.

Jetzt noch mal eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse:
Unsere Nahrungsmittel enthalten immer weniger Vitalstoffe. Durch Lagerung, Transport und nicht zuletzt durch die Zubereitung geht noch mal ein erheblicher Teil verloren.
Wir ernähren uns immer ungesünder, haben aber eigentlich einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen.
Des Weiteren haben die Erfindung des Auszugsmehls und des Raffinadezuckers diese Situation zusätzlich verschlechtert. Im Auszugsmehl sind ca. 80% weniger und im Raffinadezucker gar kein Anteil an Vitalstoffen vorhanden. Ein großer Teil unserer täglichen Nahrung ist jedoch auf diese Basis aufgebaut.

Beim Zucker sieht es noch mal schlechter aus, da bei seiner Verdauung dem Körper ein erheblicher Teil an Vitalstoffen entzogen wird. Eins erhöht der Zucker auf längere allerdings: das Risiko auf Diabetes. Wer also viel Zucker zu sich nimmt, sollte auch für eine erhöhte Zufuhr von Vitalstoffen sorgen. Viele Nahrungsmittel enthalten versteckt Zucker. Sehen Sie sich doch mal die Aufstellung der Zutaten an.

Wenn Sie später gerne Diabetes hätten oder im Flugzeug mal zwei Sitze für sich buchen wollen, langen Sie ruhig kräftig zu. Unsere Arztpraxen sind heute schon vollgestopft mit den Folgen unserer Ernährungsgewohnheiten.

Wir ernähren uns also zuviel mit Weismehlprodukten, industriell verarbeitetem Zucker, Fett und Salz.

Fette enthalten zum Beispiel keinerlei wasserlösliche Vitamine und auch im Weismehl, Brot und Nudeln fehlen wichtige Anteile an Vitalstoffen ganz. Teilweise trägt auch Alkohol Genuss zu diesem Dilemma bei, indem dabei dem Körper erhebliche Mengen an Vitamin B1 und Magnesium entzieht

Laborversuche an Mäusen ergaben bei einer entsprechenden Ernährung Herz-, Kreislauferkrankungen, Fettleibigkeit und Diabetes.
Erstaunt Sie das?

Doch für heute genug dieser harten Worte.

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Dienstag, 27. Februar 2007

Gesunde Ernährung

Hallo lieber Leser,

heute wollen wir uns erst einmal mit einigen grundlegenden Dingen zum Thema Ernährung beschäftigen.

Sicher haben Sie bereits einiges an Informationen gesammelt und bereits eine grundlegende Erkenntnis gewonnen:

Jeder ist für sich und seine Gesundheit erstmal selbst verantwortlich. Nur ich kann für mich bestimmen, welchen Weg ich gehen will und was ich auf lange Sicht für mein Wohlbefinden tun kann.

Wohin unser Gesundheitssystem führt, erfahren wir täglich aus den Nachrichten.
Wir erleben es bei besuchen bei unserem Arzt und dem Apotheker und mit kräftigen Zuzahlungen. Dies merkwürdigerweise, obwohl Untersuchungen der Gesundheitsbehörde ergeben haben,
dass ein großer Teil unserer „Heilmittel“ keinerlei heilende Wirkung haben, sondern nur Symptome reduzieren , bzw. verschleiern.
Dass die Kalkulation der Pharmakonzerne mit dieser Vorgehensweise nur zu gut aufgeht ist nicht zu übersehen.

Trotz eines hohen Wissensstandes gibt es in der Medizin immer noch unübersehbar viele Rätsel. Der Kopfschmerz ist ein weitverbreitetes Übel und ein gutes Beispiel.
Was wird in der Regel gegen den Kopfschmerz angewendet?
Häufig wird irgendein Schmerzmittel verabreicht, dass den Kopfschmerz erst einmal dämpft und den Kopf wieder frei macht für andere, wesentlich angenehmere Dinge.
Sehen wir doch aber mal genauer hin. Jeder weiß es eigentlich, aber keiner will es wirklich wissen: Der Kopfschmerz ist ein Alarmsignal des Körpers, dass irgendwo etwas nicht in Ordnung ist. Aber statt nach der Ursache zu forschen stellen wir einfach den Alarm ab.
Das ist aber ähnlich, als ob Sie in einem brennenden Haus den Feuermelder abstellen, so dass er Sie mit seinem Lärm nicht mehr stören kann, dabei aber vergessen den Brand zu löschen.

Viele haben das erkannt und sich grundlegendere Gedanken gemacht. Man stößt dabei sehr schnell auf das Thema Ernährung und dort schwerpunktmäßig auf das Thema „Vitalstoffe“.

Aufgrund der Informationspolitik glauben die meisten auf Vitalstoffe verzichten zu können. Hin und wieder eine Multivitamintablette oder etwas Vitamin C erscheint doch völlig ausreichend. Diese Informationspolitik ist nicht nur falsch, sondern fördert auch eine Vielzahl von sogenannten „Zivilisationskrankheiten“. Es klingt vielleicht makaber, aber gerade durch diese Zivilisationskrankheiten verdienen die Pharmakonzerne Milliarden Gewinne.

Tatsächlich wurde lange Jahre keine intensive Forschung auf dem Gebiet der Vitalstoffe betrieben. Aber in den letzten Jahrzehnten haben einige Forscher mit Versuchsreihen und Langzeitforschung grundlegendes Wissen aufbereitet.
Nun haben sich die Vitalstoffe energisch in den Mittelpunkt von vorbeugenden Maßnahmen gedrängt. Und das zu Recht.

Bevor wir jedoch näher auf die Vitalstoffe eingehen, möchte ich aufzeigen warum unsere „normale“ Ernährung nicht mehr ausreicht.

Unsere Nahrung kann heute nur noch eine minimale Grundversorgung sein.
Erst mit der gezielten Zufuhr von Nahrungsergänzung ist es möglich, die täglich wirklich notwendige Zufuhr an Vitalstoffen zu erreichen und einige Ernährungssünden auszugleichen.

Leider stimmt es auch nicht mehr, wenn man sagt, mit einer ausgewogenen Ernährung wäre Alles schon erledigt.
Theoretisch ist es zwar möglich mit ausgewogener Ernährung, ein wenig Bewegung und etwas weniger Stress gesund oder gesünder zu leben. Praktisch jedoch kann man selbst mit den besten Vorsätzen den Körper nur bedingt mit den wichtigen Nährstoffen versorgen.

Lassen Sie uns in der nächsten Woche auf Details und weitere Informationen kommen.

Sie können sich aber auch schon auf unserer Webseite zusätzliche Informationen besorgen.




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Warum sind wir unterversorgt?

Hallo lieber Leser,

ist diese Frage in Zeiten der vollen Töpfe richtig?

Unsere Nahrung enthält immer weniger Vitalstoffe und gleichzeitig benötigt unser Körper durch die ständig ansteigenden Anforderungen wesentlich mehr davon.
Das können wir durchaus mit unserer Geld Situation vergleichen. Die Lebenshaltungskosten steigen, wir verdienen aber immer noch das Gleiche. So wird es eben immer enger, bis irgendetwas nicht mehr machbar ist.

Sehen wir uns doch mal unsere Entwicklung an und gehen wir mal so ca. 2 Millionen Jahre zurück.
Damals ernährten sich unsere Vorfahren wesentlich gesünder und vor Allem Vitalstoffreicher als wir heute. Das lässt sich heute durch sehr präzise Messverfahren feststellen..
So wurde festgestellt, dass der Steinzeitmensch ca. 300% mehr Vitalstoffe zu sich nahm, als die Dosis, die uns die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt. Des weiteren ist es bemerkenswert, dass der Großteil der Bevölkerung diesen Minimalwert nicht einmal erreichen.

Wenn der Steinzeitmensch unsere Ernährung genossen hätte, wären wir wahrscheinlich gar nicht vorhanden, denn die Evolution hätte dieses kränkliche Wesen sicherlich sehr schnell ausrangiert. Es war einfach lebensnotwendig gesund und fit zu sein, wer dies nicht oder nicht mehr war, hatte keine Überlebenschance.

Ist es nicht merkwürdig, dass wir heute mit wesentlich Weniger auskommen sollen, obwohl die Anforderungen an uns erheblich gestiegen sind und immer noch steigen?
Man muss wohl kein Wissenschaftler sein um hier ins Grübeln zu kommen.

Die Frage ist nur, warum konnte der Steinzeitmensch überhaupt an diese Menge an Vitalstoffen kommen?
Im Prinzip einfach zu erklären.
Obst, mageres Wildfleisch, Gemüse und was sich sonst noch fand wurde natürlich ausgereift und frisch gegessen. Es gab noch keine gedüngten und mit Schadstoffen belasteten Felder und Wälder. Es gab noch keine langen Transportwege mit Flugzeug, Schiff und Bahn. Ein Nachreifungsprozess während des Transport und in Lagerhäusern mit künstlichem Licht brauchte nicht stattzufinden. So war die Versorgung mit wichtigen Vitalstoffen gesichert, es waren ja noch alle Stoffe enthalten.

Obst und Gemüse, dass nach der Ernte 2 Tage liegt enthält ca. nur noch 50% der ursprünglichen Menge an Vitamin C. Nach einer Woche ist fast nichts mehr davon übrig.
Können Sie sich vorstellen, wie viel Zeit in der Regel von der Ernte bis zum Verzehr vergeht?
Dazu kommt noch, dass Obst und Gemüse erst im Stadium der vollen Reife die optimale Menge der für diese Frucht typischen Menge an Vitaminen und anderen Vitalstoffen enthält.
Das meiste Obst und Gemüse wird heute jedoch bereits erheblich vor dieser optimalen Situation geerntet und reift auf Transport und Lagerung geschmacklich und vom Aussehen her nach. Der Vitalstoffgehalt bleibt dabei allerdings auf der Strecke. Es ist in diesem Stadium und Zustand nicht mehr möglich diese auszubilden.
So waren zum Beispiel bereits 1996 in Bananen ca. 45% weniger Vitalstoffe, als noch 1985.
Problematisch ist allerdings, dass viele Nährstofftabellen immer noch mit den Werten von 1985 arbeiten.
Nun essen wir ja auch die meisten Nahrungsmittel nicht roh, also in dem Zustand in dem immer noch Einiges enthalten ist, sonder wir verpassen diesen Dingen auch noch eine Vitalstoff Entziehungskur. Durch Schälen, Kochen und die weiteren Verarbeitungsschritte werden nochmals bis zu 80% der verbliebenen Stoffe entzogen. Was bleibt da eigentlich noch übrig?

Vergleichbar ist dies mit der finanziellen Situation von den Meisten. Am Anfang des Monats kommt das Gehalt. Nach Abzug von Steuern und sonstigen Abgaben, Miete, Strom, Versicherungen bleibt da nur noch ein geringer teil. Vom Leben im Überfluss und ohne Sorgen kann man da nicht mehr sprechen. Sicher würden Sie jemandem, der von Ihnen behauptet, Sie würden doch gut verdienen und könnten sich ein gutes und angenehmes Leben leisten, widersprechen.

Bei den Vitalstoffen ist die Situation viel kritischer, aber es ist eben auch nicht offensichtlich und nicht direkt sichtbar.

Zusammengefasst ist jetzt vermutlich klar geworden, wir sind Nahrungstechnisch unterversorgt, obwohl wir Alle genügend Essen zur Verfügung haben. Allerdings ist es wohl niemandem möglich derartige Mengen zu sich zu nehmen, die notwendig wären um den Vitalstoffbedarf auch nur annähernd zu decken.

Zusätzlich trägt wohl auch unser Essverhalten wohl nicht zu einer Verbesserung dieser Situation bei.
Doch dazu mehr in unserer nächsten E-Mail.

Schon neugierig geworden?

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